Zwangsversteigerung: Sonstiges in 2433 Margarethen am Moos Am Fischagraben 18

Schätzwert: 435,000.00 €
Vadium: 43,500.00 €
Geringstes Gebot: 350,000.00 €

Beschreibung:
Die gegenständliche Parzelle Gst. Nr. 892/30 der Liegenschaft EZ 852 mit einer Gesamtfläche von 2.000 m² lt. Grundbuch stellt eine annähernd rechteckig geschnittene und nahezu ebene Mittelparzelle mit einer Breite von ca. 36,44 m bei einer durchschnittlichen Tiefe von rd. 54,88 m gemäß Lageplan (Einreichplan 2015) dar - siehe Langgutachten.
Auf der gegenständlichen bebauten Mittelparzelle der Liegenschaft EZ 852 befindet sich eine teilweise zweigeschoßig ausgebautes, nicht unterkellertes Hallengebäude mit Werkstätten- und Bürobereich im Erdgeschoß, einem geplanten Bürobereich im Obergeschoß sowie mehrere Pkw-Stellplätze seitlich der Halle im Freien (gemäß Einreichplan sind sechs Stellplätze entlang der südwestlichen Fassade an der Erschließungsfläche auf Eigengrund vorgesehen).

Kurzgutachten:

Kurzgutachten - Superädifikat Halle mit Grund
Gericht: BG Bruck an der Leitha
Aktenzeichen: 050 3 E 3946/19y
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft

Grundbuch: 05013 Margarethen am Moos
EZ: 852
Grundstücksnr.:892/30
BLNr:1
Adresse:Am Fischagraben 18
PLZ/Ort: 2433 Margarethen am Moos

Kategorie(n): Sonstiges
Beschreibung (WE):Die gegenständliche Parzelle Gst. Nr. 892/30 der Liegenschaft EZ 852 mit einer Gesamtfläche von 2.000 m² lt. Grundbuch stellt eine annähernd rechteckig geschnittene und nahezu ebene Mittelparzelle mit einer Breite von ca. 36,44 m bei einer durchschnittlichen Tiefe von rd. 54,88 m gemäß Lageplan (Einreichplan 2015) dar - siehe Langgutachten.
Auf der gegenständlichen bebauten Mittelparzelle der Liegenschaft EZ 852 befindet sich eine teilweise zweigeschoßig ausgebautes, nicht unterkellertes Hallengebäude mit Werkstätten- und Bürobereich im Erdgeschoß, einem geplanten Bürobereich im Obergeschoß sowie mehrere Pkw-Stellplätze seitlich der Halle im Freien (gemäß Einreichplan sind sechs Stellplätze entlang der südwestlichen Fassade an der Erschließungsfläche auf Eigengrund vorgesehen).
Grundstücksgröße:2.000 m²
Objektgröße:1.037,40 m²
Anschlüsse:Die Liegenschaft EZ 852 ist an das örtliche Strom-, Wasser-, Kanal-, und Gasnetz angeschlossen.

Baubewilligung:06.08.2015
Benützungsbewilligung:Der tatsächliche Bestand ist noch nicht fertiggestellt und weicht augenscheinlich geringfügig von den vorhandenen Einreichplänen ab (insbesondere Sanitärräume und Teeküche im EG sind gespiegelt, Raumtrennungen im OG nicht hergestellt etc., siehe Langgutachten) Nach Angaben der Baubehörde vom 23.01.2020 ist die Verlängerung der Frist für die Fertigstellung des Bauvorhabens in offener Frist (bis 05.08.2020) grundsätzlich möglich und soll die Fertigstellung in einem angemessenen Zeitraum erfolgen.
Widmung:Bauland Industriegebiet (BI)
Bestandsverhältnisse:Superädifikatseigentümer gemäß Bauwerkskartei ist die Trendmedia KG, FN 356178t.
Als Rechtsgrundlage des Superädifikateigentümers gilt der Bestands- und Superädifikatsvertrag vom 11.11.2015 beginnend am 01.01.2015 mit einer unbefristeten Laufzeit und einem Kündigungsverzicht seitens Bestandsgeber von 30 Jahren, sohin bis 31.12.2044 (siehe Langgutachten).

Stichtag:08.06.2020
Schätzwert:
435.000,00 EUR
Beschreibung des mitzuversteigernden Zubehörs:Die Bewertung der Liegenschaft beinhaltet grundsätzlich alle auf dem Grundstück errichteten Gebäude und das darin eingebaute und fix montierte Zubehör, insbesondere auch alle Gebäudeausstattungen wie z.B. Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen, samt deren Anlagen und Gerätschaften. Im Verkehrswert sind auch alle anderen Baulichkeiten und Sonderbauwerke, wie z.B. die vorhandenen Außenanlagen und ähnliches, Einfriedungen, sämtliche Ver- und Entsorgungseinrichtungen, bzw. entsprechende Anlagen enthalten. Bei nicht gesondert ausgewiesener Bewertung des o. a. Zubehörs ist dieses im Wertansatz des Gebäudewertes berücksichtigt.
Inventar, insbesondere Möbel, sind nicht Gegenstand dieser Wertermittlung.
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs:
kein Zubehör
Lasten:Gemäß Auskunft der Gemeinde vom 09.07.2020 - bestehen für die gegenständliche Liegenschaft seitens der Gemeinde dingliche Forderungen aufgrund von Abgabenrückständen samt Mahngebühren und Versäumniszuschlag in der Höhe von € 33.554,71 und wurden diese noch nicht bei Gericht gemeldet.
Gemäß Auskunft des Gemeindeverbandes für Abfallbehandlung (GABL) vom 12.06.2020 bestehen für die bewertungsgegenständliche Liegenschaft keine offenen Forderungen.
Die nach landesgesetzlichen Bestimmungen wie z.B. Niederösterreichische Bauordnung, Kanalgesetze, Wasserleitungsverordnungen, Abfallwirtschaftsgesetz etc. an die Eigentümer von Liegenschaften oder Bauwerken erlassenen dinglichen Bescheide wirken auch gegen alle späteren Eigentümer. Die mit solchen Bescheiden vorgeschriebenen und noch offenen Abgaben und Gebühren lasten auf Grund der dinglichen Wirkung auf der Liegenschaft und können beim Rechtsnachfolger geltend gemacht werden.
Der Sachverständige weist potenzielle Erwerber darauf hin, dass aufgrund des üblicherweise zeitlichen Auseinanderfallens des Bewertungsstichtages und des – meist nicht unwesentlich späteren – Erwerbsstichtages auf der Liegenschaft (weitere) dingliche offene Forderungen z.B. seitens einem Abfall-und Wasserverband entstanden sein könnten und daher eine zusätzliche Erhebung vor Erwerb durch den potenziellen Erwerber zum Stand der eventuell bestehenden (weiteren) dinglichen offenen Forderungen empfohlen wird. Die Bewertung unterstellt einen geldlastenfreien Zustand - siehe Langgutachten.

Sonstige Hinweise:Auftragsgemäß werden folgende drei Szenarien zur Ermittlung des Verkehrswertes der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft im Zwangsversteigerungsverfahren dargestellt:
a) Superädifikat (Halle ohne Grundstück)
Verkehrswert Superädifikat Halle EUR 337.000,00.
b) Grundstück belastet durch das Superädifikat
Verkehrswert des mit einem Superädifikat belasteten Grundstücks EUR 92.400,00.
Der Verkehrswert der baulich aufgeschlossenen EZ 852 ist zum Stichtag OHNE Aufschliessungskosten ermittelt, da diese noch nicht bezahlt sind und werden die offenen Forderungen der Gemeinde bezüglich Aufschließungskosten s.A. nicht in Abzug gebracht, da die Aufschliessungskosten im ausgewiesenen Verkehrswert nicht berücksichtigt sind und nach Begleichung dieser dinglichen Forderungen der Verkehrswert durch die geleisteten Aufschließungskosten erhöht wird - siehe Langgutachten.
c) Volleigentum (Halle und Grundstück)
Verkehrswert der bebauten, unbelasteten 1/1 Liegenschaft EZ 852 EUR 435.000,00.
Der Verkehrswert der baulich aufgeschlossenen EZ 852 ist zum Stichtag OHNE Aufschliessungskosten ermittelt, da diese noch nicht bezahlt sind und werden die offenen Forderungen der Gemeinde bezüglich Aufschließungskosten s.A. nicht in Abzug gebracht, da die Aufschliessungskosten im ausgewiesenen Verkehrswert nicht berücksichtigt sind und nach Begleichung dieser dinglichen Forderungen der Verkehrswert durch die geleisteten Aufschließungskosten erhöht wird.
Die nach landesgesetzlichen Bestimmungen wie z.B. Niederösterreichische Bauordnung, Kanalgesetze, Wasserleitungsverordnungen, Abfallwirtschaftsgesetz etc. an die Eigentümer von Liegenschaften oder Bauwerken erlassenen dinglichen Bescheide wirken auch gegen alle späteren Eigentümer.
Die mit solchen Bescheiden vorgeschriebenen und noch offenen (weiteren) Abgaben und Gebühren lasten auf Grund der dinglichen Wirkung auf der Liegenschaft und können beim Rechtsnachfolger geltend gemacht werden.
Die bekannten offenen Forderungen der Gemeinde,
wie unter Punkt 2.4. im Langgutachten dargestellt, sind gemäß Auskunft der Gemeinde vom 09.07.2020
nicht als Forderung im Versteigerungsverfahren angemeldet und beziehen sich auf die geforderten Aufschließungskosten samt Mahngebühren und Versäumniszuschlag in der Höhe von € 33.554,71.
Gemäß Auskunft des Gemeindeverbandes für Abfallbehandlung (GABL) vom 12.06.2020 bestehen für die bewertungsgegenständliche Liegenschaft keine offenen Forderungen.
Mit Verweis auf die Regelung des § 143 (2) EO, wonach bei Vorliegen von Lasten, die auf den Ersteher von Rechtswegen über gehen, der Wert zu ermitteln ist, den die Liegenschaft bei Aufrechterhaltung der Last hat, sind diese Lasten gegebenenfalls
vom unbelasteten Verkehrswert in Abzug zu bringen, da sie den Wert der Liegenschaft mindern.
Entsprechend den Anforderungen der EO wird - FALLS dingliche Lasten bestehen - auch der (mit dinglichen Lasten) belastete Verkehrswert ausgewiesen.
Zum Bewertungsstichtag 08.06.2020 sind KEINE WEITEREN dingliche Lasten bekannt und ist kein belasteter Verkehrswert auszuweisen.
Der Sachverständige weist potenzielle Erwerber darauf hin, dass aufgrund des üblicherweise zeitlichen Auseinanderfallens des Bewertungsstichtages und des – meist nicht unwesentlich späteren – Erwerbsstichtages auf der Liegenschaft WEITERE dingliche offene Forderungen z.B. seitens einem Abfall- und Wasserverband entstanden sein könnten und daher eine zusätzliche Erhebung vor Erwerb durch den potenziellen Erwerber zum Stand der eventuell bestehenden (weiteren) dinglichen offenen Forderungen empfohlen wird.
Die Bewertung unterstellt einen geldlastenfreien Zustand.
Die Einsichtnahme in das Langgutachten wird empfohlen.
erstellt von:DI Martin Roth
1190 Wien, Klabundgasse 2 b / 3 / 10

Langgutachten: GA_2433_MargarethenAmMoos_Halle_mit Grundstück.pdf

Gericht: Bezirksgericht Bruck an der Leitha
Aktenzeichen: 050 3 E 3946/19y
Versteigerungstermin: am 24.06.2021 um 08:30 Uhr
Versteigerungsort: Bezirkgericht Bruck a.d.Leitha, Wienergasse 3, 1.Obergeschoss; Verhandlungssaal B

Kategorie(n): Sonstiges

PLZ/Ort: 2433 Margarethen am Moos

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