Zwangsversteigerung: gemischt genutztes Haus in 8283 Bad Blumau Lindegg 37

Schätzwert: 497,000.00 €
Vadium: 66,957.90 €
Geringstes Gebot: 502,184.25 €

Beschreibung:
Lage:
Dieses großflächige Grundstück 2820/1 mit dem darauf befindlichen Wohn-, Buschenschank-, Wirtschaftsgebäude und Nebenräumen liegt im aufgelockert verbauten Gebiet von Lindegg und ist von der Landesstraße L439 – Jobster Straße – erreichbar, welche in unmittelbarer Nähe in die L438 / Lindegger Straße mündet. Die Lage des Grundstückes ist leicht geneigt, die Figuration unregelmäßig und großflächig und aufgrund der Anlage für eine Nutzung als Buschenschank in Verbindung mit Wohn- und Wirtschaftsbereich als gut geeignet anzusehen. Die umliegenden Grundstücke sind, soweit befundet, mit diversen Wohn-, Neben- und Wirtschaftsgebäuden bebaut.
Infrastruktur:
Wie dem Schreiben der Gemeinde Bad Blumau zu entnehmen befinden sich in näherer Umgebung ein Kindergarten und eine Haltestelle. In der Gemeinde Bad Blumau gibt es eine Einkaufsmöglichkeit sowie einen Bankomat und Gastronomiebetriebe.
Gebäudebeschreibung:
Buschenschank mit Wohnbereich:
Soweit den Unterlagen zu entnehmen wurde dieses Gebäude in mehreren Etappen erbaut (zugebaut und ausgebaut). Die Grundsubstanz des Gebäudes dürfte älteren Datums sein und ist das genaue Baujahr dieser Grundsubstanz nicht bekannt. Soweit den Einreichunterlagen zu entnehmen wurde 1973 ein Einfamilienhaus bewilligt, 1979 ein Zubau und 1998 ein Dachgeschossausbau. Sämtliche Unterlagen des Bauaktes betreffend dieser Bauetappen liegen vor und werden diese dem Gutachten angeschlossen. Dieser Buschenschank mit Teilunterkellerung und ausgebauten Dachgeschoss ist massiv errichtet und hat unregelmäßige Grundrissform.
Der Keller, zur Gänze unter Niveau liegend, beinhaltet Keller 1, Keller 2, Keller 3 und Abstellraum.
Das Erdgeschoss wird zur Gänze für Buschenschankzwecke verwendet mit integrierten Heizraum und bestehen Gastraum, Schankraum und Gastraum, Abstellraum, Stüberl, Küche mit Verbindungsgang zum Waschraum, Speis, Arbeitsraum mit Ausgang zum Hof und Heizraum.
Der dachgeschossige Bereich ist zur Gänze ausgebaut und ist eine sehr große Wohnung vorhanden mit Wohnzimmer, Schlafraum, Schrankraum, Balkon, Gänge/Vorraum, Waschküche, Fitnessraum, Abstellraum, Vorraum, WC, Badezimmer, Wohn- und Aufenthaltsraum, Balkon und Küche.
Die Aufschließung und Erreichung des Objektes ist über Vorlegstufen gegeben und bestehen eigene Zugänge zur Buschenschank sowie zum Dachgeschoss. Die Geschosse untereinander sind über Stiegen, im Gebäude integriert, verbunden.
Altes Wohngebäude mit WC-Anlage für den Buschenschank:
Dieses alte Wohngebäude schließt südostseitig an den Buschenschank- und Wohnbereich an, ist eingeschossig und in Massivbauweise errichtet. Das Baujahr kann nicht angegeben werden. Vom Aussehen und Stil her dürfte das Haus aus der Jahrhundertwende stammen (19. Jahrhundert). Festgehalten wird, dass dieses alte Wohnhaus nicht mehr als Wohnbereich genutzt wird, großteils leer steht bzw. für Abstell-, Lager- und Nebenräume Verwendung findet.
An Räumen sind vorhanden Zimmer 1, Zimmer 2, Vorraum 1 und Gangfläche, Zimmer 3, Wohnzimmer, Wohnküche, Vorraum 2, Abstellraum 1, Abstellraum 2, Abstellraum 3 und WC-Anlage für Buschenschank.
Die Erreichbarkeit dieses Gebäudes erfolgt von der Straße aus über zwei Zugänge. Weiters bestehen auch Zugänge vom Innenhof. Ersichtlich ist in diesem alten Wohnhaus eine steile Stiege zum darüber liegenden Dachraum, welcher nicht ausgebaut ist und nur für Lagerzwecke findet.
Aufgelassenes Wirtschaftsgebäude:
Dieses Objekt schließt mit L-förmigen Grundriss an das alte Wohnhaus an, sodass es sich zusammenhängend bestehend aus Buschenschank, alten Wohnhaus und Wirt-schaftstrakt um einen Art Vierkanthof mit gegliederter Figuration handelt.
Auch dieser aufgelassene Wirtschaftstrakt ist massiv erbaut und besitzt ehemaligen Schweinestall, Durchgang, Abstellraum, Kühlraum, Tenne/Scheune, aufgelassener Stall und Selchkammer/ehemaliger Stall.
Die Aufschließung und Erreichung erfolgt vom Innenhof aus bzw. bestehen Zugänge und Zufahrten von der Südostseite, wo ein befestigter (geschotterter) Weg besteht.
Überdachter Gastgarten:
Im Anschluss an den Buschenschank befindet sich eine überdachte Gastgartenfläche. Dieser Gastgarten besitzt als Überdachung eine Holzkonstruktion, auf Holzsäulen gestützt mit einem Pultdach und Bitumenwellplattendeckung. Teilweise ist eine Befesti-gung aus Beton vorhanden, teilweise ein Holzbohlenbelag. Es handelt sich um eine zur Gänze offene Konstruktion, von wo aus über eine Vorlegstufe der Zugang zur Heurigenschenke besteht.
Holzhütte und Holzschuppen:
Die Holzhütte schließt an das Wirtschaftsgebäude an. Sie ist zur Gänze in einer Holzriegelbauweise hergestellt mit einem Pultdach mit Wellplattendeckung. Ein Fußboden besteht nicht, Anschlüsse sind keine eingeleitet, der Zugang erfolgt über eine Holztür.
An diese Holzhütte angeschlossen ist ein Holzschuppen / Flugach, gleichfalls in Holzriegelbauweise mit Pultdach und Wellplattendeckung. Auch hier besteht ein Zugang über ein Tür. Die Wertigkeit dieser Gebäude ist als eher minderwertig zu bezeichnen.
Einstellraum:
Dieser Einstellraum ist an das südostseitige Nachbargebäude angebaut, ist eingeschos-sig in Massivbauweise errichtet und hat ein flaches Satteldach mit Welleternitdeckung. Die Fundierung dürfte aus Beton bestehen, das aufgehende Mauerwerk ist in Ziegeln errichtet und besteht eine Massivdecke. Die Belichtung erfolgt über zwei Holzfenster, die Zufahrt über ein Sektionaltor, der Zugang über ein Kipptor, händisch öffenbar, mit integrierter Gehtür. Soweit ersichtlich ist ein Stromanschluss vorhanden, der Zustand erscheint als gebrauchsfähig.
Außenanlagen und Einfriedungen:
Die nicht befestigten und bebauten Flächen stellen eine Grünzone dar und ist der Gastgarten mit einem Holzzaun eingezäunt und von der Straße aus über einen Betonplattenbelag erreichbar und mit aufgestellten Spielgeräten für die Kinder. Die Einfriedung straßenseitig besteht aus einem Holzzaun auf verzinkten Säulen montiert mit einem herge-stellten Sockel.
Es sind Brunnen ersichtlich, welche nicht genutzt werden. Ein Brunnen ist jedoch, soweit angegeben, an die Pumpe, welche sich im Haus befindet, angeschlossen.
Die Liegenschaft ist erschlossen, d.h. Strom-, Wasser-, Kanal- und Telefonanschluss sind in das Gebäude eingeleitet.
Baubewilligung: Bescheid v. 12.4.1973, 25.3.1998,11.12.2007
Benützungsbewilligung: Bescheid v. 27.2.1979, 28.3.2011, 28.3.2011
Widmung: Das Grundstück 2820/1 ist als Bauland ausgewiesen, teilweise als Dorfgebiet mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,4, sowie teilweise als Allgemeines Wohngebiet, ebenfalls mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,4.

Kurzgutachten:

Kurzgutachten - Gebäude
Gericht: BG Fürstenfeld
Aktenzeichen: 622 21 E 11/20p
wegen: Zwangsversteigerung einer Liegenschaft

Grundbuch: 62229 Lindegg
EZ: 36
Grundstücksnr.:2820/1
BLNr:4 und 5
Adresse:Lindegg 37
PLZ/Ort: 8283 Bad Schönau

Kategorie(n): gemischt genutztes Haus
Beschreibung (WE):Lage:
Dieses großflächige Grundstück 2820/1 mit dem darauf befindlichen Wohn-, Buschenschank-, Wirtschaftsgebäude und Nebenräumen liegt im aufgelockert verbauten Gebiet von Lindegg und ist von der Landesstraße L439 – Jobster Straße – erreichbar, welche in unmittelbarer Nähe in die L438 / Lindegger Straße mündet. Die Lage des Grundstückes ist leicht geneigt, die Figuration unregelmäßig und großflächig und aufgrund der Anlage für eine Nutzung als Buschenschank in Verbindung mit Wohn- und Wirtschaftsbereich als gut geeignet anzusehen. Die umliegenden Grundstücke sind, soweit befundet, mit diversen Wohn-, Neben- und Wirtschaftsgebäuden bebaut.
Infrastruktur:
Wie dem Schreiben der Gemeinde Bad Blumau zu entnehmen befinden sich in näherer Umgebung ein Kindergarten und eine Haltestelle. In der Gemeinde Bad Blumau gibt es eine Einkaufsmöglichkeit sowie einen Bankomat und Gastronomiebetriebe.
Gebäudebeschreibung:
Buschenschank mit Wohnbereich:
Soweit den Unterlagen zu entnehmen wurde dieses Gebäude in mehreren Etappen erbaut (zugebaut und ausgebaut). Die Grundsubstanz des Gebäudes dürfte älteren Datums sein und ist das genaue Baujahr dieser Grundsubstanz nicht bekannt. Soweit den Einreichunterlagen zu entnehmen wurde 1973 ein Einfamilienhaus bewilligt, 1979 ein Zubau und 1998 ein Dachgeschossausbau. Sämtliche Unterlagen des Bauaktes betreffend dieser Bauetappen liegen vor und werden diese dem Gutachten angeschlossen. Dieser Buschenschank mit Teilunterkellerung und ausgebauten Dachgeschoss ist massiv errichtet und hat unregelmäßige Grundrissform.
Der Keller, zur Gänze unter Niveau liegend, beinhaltet Keller 1, Keller 2, Keller 3 und Abstellraum.
Das Erdgeschoss wird zur Gänze für Buschenschankzwecke verwendet mit integrierten Heizraum und bestehen Gastraum, Schankraum und Gastraum, Abstellraum, Stüberl, Küche mit Verbindungsgang zum Waschraum, Speis, Arbeitsraum mit Ausgang zum Hof und Heizraum.
Der dachgeschossige Bereich ist zur Gänze ausgebaut und ist eine sehr große Wohnung vorhanden mit Wohnzimmer, Schlafraum, Schrankraum, Balkon, Gänge/Vorraum, Waschküche, Fitnessraum, Abstellraum, Vorraum, WC, Badezimmer, Wohn- und Aufenthaltsraum, Balkon und Küche.
Die Aufschließung und Erreichung des Objektes ist über Vorlegstufen gegeben und bestehen eigene Zugänge zur Buschenschank sowie zum Dachgeschoss. Die Geschosse untereinander sind über Stiegen, im Gebäude integriert, verbunden.
Altes Wohngebäude mit WC-Anlage für den Buschenschank:
Dieses alte Wohngebäude schließt südostseitig an den Buschenschank- und Wohnbereich an, ist eingeschossig und in Massivbauweise errichtet. Das Baujahr kann nicht angegeben werden. Vom Aussehen und Stil her dürfte das Haus aus der Jahrhundertwende stammen (19. Jahrhundert). Festgehalten wird, dass dieses alte Wohnhaus nicht mehr als Wohnbereich genutzt wird, großteils leer steht bzw. für Abstell-, Lager- und Nebenräume Verwendung findet.
An Räumen sind vorhanden Zimmer 1, Zimmer 2, Vorraum 1 und Gangfläche, Zimmer 3, Wohnzimmer, Wohnküche, Vorraum 2, Abstellraum 1, Abstellraum 2, Abstellraum 3 und WC-Anlage für Buschenschank.
Die Erreichbarkeit dieses Gebäudes erfolgt von der Straße aus über zwei Zugänge. Weiters bestehen auch Zugänge vom Innenhof. Ersichtlich ist in diesem alten Wohnhaus eine steile Stiege zum darüber liegenden Dachraum, welcher nicht ausgebaut ist und nur für Lagerzwecke findet.
Aufgelassenes Wirtschaftsgebäude:
Dieses Objekt schließt mit L-förmigen Grundriss an das alte Wohnhaus an, sodass es sich zusammenhängend bestehend aus Buschenschank, alten Wohnhaus und Wirt-schaftstrakt um einen Art Vierkanthof mit gegliederter Figuration handelt.
Auch dieser aufgelassene Wirtschaftstrakt ist massiv erbaut und besitzt ehemaligen Schweinestall, Durchgang, Abstellraum, Kühlraum, Tenne/Scheune, aufgelassener Stall und Selchkammer/ehemaliger Stall.
Die Aufschließung und Erreichung erfolgt vom Innenhof aus bzw. bestehen Zugänge und Zufahrten von der Südostseite, wo ein befestigter (geschotterter) Weg besteht.
Überdachter Gastgarten:
Im Anschluss an den Buschenschank befindet sich eine überdachte Gastgartenfläche. Dieser Gastgarten besitzt als Überdachung eine Holzkonstruktion, auf Holzsäulen gestützt mit einem Pultdach und Bitumenwellplattendeckung. Teilweise ist eine Befesti-gung aus Beton vorhanden, teilweise ein Holzbohlenbelag. Es handelt sich um eine zur Gänze offene Konstruktion, von wo aus über eine Vorlegstufe der Zugang zur Heurigenschenke besteht.
Holzhütte und Holzschuppen:
Die Holzhütte schließt an das Wirtschaftsgebäude an. Sie ist zur Gänze in einer Holzriegelbauweise hergestellt mit einem Pultdach mit Wellplattendeckung. Ein Fußboden besteht nicht, Anschlüsse sind keine eingeleitet, der Zugang erfolgt über eine Holztür.
An diese Holzhütte angeschlossen ist ein Holzschuppen / Flugach, gleichfalls in Holzriegelbauweise mit Pultdach und Wellplattendeckung. Auch hier besteht ein Zugang über ein Tür. Die Wertigkeit dieser Gebäude ist als eher minderwertig zu bezeichnen.
Einstellraum:
Dieser Einstellraum ist an das südostseitige Nachbargebäude angebaut, ist eingeschos-sig in Massivbauweise errichtet und hat ein flaches Satteldach mit Welleternitdeckung. Die Fundierung dürfte aus Beton bestehen, das aufgehende Mauerwerk ist in Ziegeln errichtet und besteht eine Massivdecke. Die Belichtung erfolgt über zwei Holzfenster, die Zufahrt über ein Sektionaltor, der Zugang über ein Kipptor, händisch öffenbar, mit integrierter Gehtür. Soweit ersichtlich ist ein Stromanschluss vorhanden, der Zustand erscheint als gebrauchsfähig.
Außenanlagen und Einfriedungen:
Die nicht befestigten und bebauten Flächen stellen eine Grünzone dar und ist der Gastgarten mit einem Holzzaun eingezäunt und von der Straße aus über einen Betonplattenbelag erreichbar und mit aufgestellten Spielgeräten für die Kinder. Die Einfriedung straßenseitig besteht aus einem Holzzaun auf verzinkten Säulen montiert mit einem herge-stellten Sockel.
Es sind Brunnen ersichtlich, welche nicht genutzt werden. Ein Brunnen ist jedoch, soweit angegeben, an die Pumpe, welche sich im Haus befindet, angeschlossen.
Grundstücksgröße:6.097 m²
Objektgröße:443,47 m²
Anschlüsse:Die Liegenschaft ist erschlossen, d.h. Strom-, Wasser-, Kanal- und Telefonanschluss sind in das Gebäude eingeleitet.

Baubewilligung:Bescheid v. 12.4.1973, 25.3.1998,11.12.2007
Benützungsbewilligung:Bescheid v. 27.2.1979, 28.3.2011, 28.3.2011
Widmung:Das Grundstück 2820/1 ist als Bauland ausgewiesen, teilweise als Dorfgebiet mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,4, sowie teilweise als Allgemeines Wohngebiet, ebenfalls mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,4.

Stichtag:31.07.2020
Schätzwert:
497.000,00 EUR
Wert des mitzuversteigernden Zubehörs:
nicht festgestellt
Lasten:Im Grundbuch eingetragen die Dienstbarkeit Geh- und Fahrrecht i.S. Pkt. Fünftens Schenkungsvertrag 1997-09-12 über Gst 2820/1 für Gst 2820/2;
Dienstbarkeit Geh- und Fahrrecht i.S. Pkt 7.)a) Kaufvertrag 2008-02-15 über Gst. 2820/1 für Gst 2821/2.

erstellt von:Ing. Werner Bayer
7400 Oberwart, Hauptplatz 11

Langgutachten: Steiner-DB.pdf , Steiner-EMZ.pdf , Steiner-GA-Edikte.pdf

Gericht: Bezirksgericht Fürstenfeld
Aktenzeichen: 622 21 E 11/20p
Versteigerungstermin: am 20.05.2021 um 07:00 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Fürstenfeld, 8280 Fürstenfeld, Schillerstraße 9, VHS 02

Kategorie(n): Häuser

PLZ/Ort: 8283 Bad Blumau

Weitere Zwangsversteigerungen im Bezirk Fürstenfeld ansehen

Neue Zwangsversteigerungen per E-Mail

KOSTENLOS alle neuen Zwangsversteigerungen in Steiermark per E-Mail erhalten:

Datenschutzerklärung