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gemischt genutztes Haus
in 7543 Kukmirn

Himbeerweg 5


Beschreibung

Lage:Diese drei Grundstücke Nr. 5044, 5045 und 5046 bilden in der Natur eine wirtschaftliche Einheit und liegen außerhalb des Ortsbereichs von Kukmirn, in einer Talmulde gelegen und einer Einschichtlage befindlich. Die Lage der Grundstücke ist nach Westen hin geneigt, die Figuration unregelmäßig. Die Erreichbarkeit erfolgt über den Himbeerweg. Verbauungen der angrenzenden und umliegenden Grundstücke bestehen nicht. Gebäudebeschreibung:Wohngebäude:Pläne und Bescheide der Grundsubstanz des Hauses liegen nicht vor und wird bei meiner Befundaufnahme angegeben, dass eine kleine, erste Bauetappe aus 1967 stammt. An diesen ersten Gebäudebereich erfolgte 1977 ein Zubau, wofür ein Einreichplan vorliegt. Ab dem Jahr 1980 erfolgte ein Zu- und Umbau; Umbauten und Sanierungsarbeiten wurden in der Folge ab 2002 durchgeführt und liegen diesbezüglich Pläne sowie ein Baubewilligungsbescheid und eine Benützungsfreigabe vor. Diese Unterlagen werden dem Gutachten angeschlossen. Das Wohnhaus hat in etwa rechteckige, abgestufte Grundrissform und ist zweigeschossig in Massivbauweise ausgeführt, bestehend aus Erdgeschoss und Obergeschoss. Planlich dargestellt ist auch ein Dachgeschossausbau, welcher nicht errichtet wurde, und befindet sich dieses Dachgeschoss zur Gänze im Rohzustand. Im Erdgeschoss des Gebäudes wird ein Teilbereich betrieblich genutzt. Es bestehen im Wohnbereich folgende Räumlichkeiten: Wohnküche, Speis, Umkleideraum, Technik- / Heizraum, Abstellraum und Wohnzimmer. Diesem Erdgeschoss aufgesetzt ist ein relativ großer Wohnbereich im Obergeschoss mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Essraum / Küche, Badezimmer, WC, Speis, Vorraum, Schlafzimmer, Büro, Zimmer, Flur, WC, Badezimmer und Werkstätte. Das gesamte Dachgeschoss, nicht ausgebaut und im Rohzustand, ist leerstehend und kann im vorgefundenen Zustand nur als Abstell- / Lagerbereich genutzt werden. Der Zugang zum Wohnhaus besteht von der Westseite (Hofseite). Der Zugang zum Erdgeschoss ist etwa hofeben errichtet, an der Südseite besteht auch ein weiterer Zugang über eine Vorlegstufe. Die Geschosse untereinander (Erdgeschoss bis Dachraum) sind über eine Stiege im Haus miteinander verbunden. Betriebsgebäude:Dieses Betriebsgebäude, als Degustations-, Verkaufs- und Nebenräumen genutzt, ist gleichfalls älteren Datums, wie auch aus dem Einreichplan ersichtlich, und dürfte aus dem gleichen Zeitraum wie die Errichtung des Wohnhauses stammen. Auch bei diesem Betriebsgebäude erfolgt ein Zu- und Umbau, wie dem Einreichplan, dem Baubewilligungs- und dem Benützungsbewilligungsbescheid zu entnehmen, nach 2000 und liegt ein Baubescheid aus 2002 und eine Benützungsfreigabe aus 2004 vor. Das Betriebsgebäude ist eingeschossig in Massivbauweise errichtet und bestehen an Räumlichkeiten: Verkaufsraum 1, Waschraum, WC, Verkaufsraum 2 mit Degustation, Kühlraum, Arbeitsraum / Abfüllraum, Lagerraum / Verpackung und Garage. Angebaut ist diesem Betriebsgebäude ein überdachter Eingang bzw. eine überdachte Terrasse im Bereich des Abfüll- / Arbeitsraums. Die Erschließung erfolgt gleichfalls von der Hoffläche aus, der Hauptzugang ist über eine Vorlegstufe von der Südseite aus gegeben. Die Garage ist über den Innenhof von der Ostseite erreichbar. Stadl:Pläne und Bescheide des Stadls liegen nicht vor. Festgehalten wird, dass dieser jedoch bereits älteren Datums ist (vermutlich in den 1950er Jahren errichtet). Die Fundierung dürfte bereits aus Betonfundamenten bestehen, das aufgehende Mauerwerk besteht aus Betonstein- und Ziegelmauerwerk. Über der Werkstätte besteht eine Ortbetondecke, ansonsten ist über dem Stadl keine Decke vorhanden. Errichtet ist ein Satteldach, wo der nordseitige Teil mit Ziegeln und der Längstrakt (neuere Teil) mit Wellplatten gedeckt ist. Dachrinnen zur Wasserableitung sind montiert. Dieser Stadl dient dem Einstellen von landwirtschaftlichen Geräten und bestehen Betonböden. Der Stadl ist teilweise offen bzw. sind im Bereich der Werkstätte und im alten Gebäudeteil Kipptore und ein Holztor vorhanden. Innenwand- und Fassadenflächen sind im Rohzustand, ausgenommen die Werkstätte. Stromanschluss ist zugleitet. Der Bau- und Erhaltungszustand muss als schlecht und sanierungsbedürftig bezeichnet werden. Terrassen und Außenanlagen:Im Anschluss an das Betriebsgebäude besteht beim Abfüllraum / Arbeitsraum eine überdachte Terrasse aus Natursteinen sowie teilweise Holzbohlenbelag. Ein Teil dieser Terrasse ist durch das auskragende Hauptdach überdacht, ein Teil besitzt ein Pultdach, auf Säulen gestützt. Es handelt sich um harte Eindeckung und sind Glasfelder am Dach zur Belichtung vorhanden. Weiters besteht im Bereich des Einganges ein Vordach aus einer Holzkonstruktion auf Pfeilern, mit harter Eindeckung. Gleichfalls errichtet ist ein Vordach mit Blecheindeckung an der Rückseite des Hauses zwischen Kühlraum und Verpackungs- bzw. Lagerbereich. Die Zufahrt zum Gebäude sowie der Zugang sind asphaltiert bzw. in Teilbereichen mit Natursteinen belegt. Um das Gebäude besteht ein Traufenpflaster aus Rundkies mit Randleistenabschluss. Der Bereich zum rückwärtigen Stadl ist teilweise asphaltiert, die Zufahrt zum Stadl ausschließlich geschottert.

Gerichtliche Informationen

Gericht
Aktenzeichen 310 6 E 5/26m
Versteigerungsort Bezirksgericht Güssing, Verhandlungssaal A, 1. Stock
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Schätzwert 411 250,00 €
Vadium 41 125,00 €
Geringstes Gebot 205 625,00 €
Versteigerungstermin

am 06.10.2026

um 11:30 Uhr