Beschreibung
Einfamilienwohnhaus Neusitzstraße 15Gemäß den Erhebungen des Sachverständigen wurde das Einfamilienwohnhaus, Neusitzstraße 15 auf Basis der Baubaubewilligung GZ 020704/2007/0006 v. 07.02.2008 errichtet.Eine Fertigstellungsanzeige ohne Beilagen vom 27.04.2021 liegt im Bauakt auf.Das Gebäude umfasst ein Kellergeschoss und ein Erdgeschoss.Das Kellergeschoss wurde überwiegend von den bereits davor bestehenden Wirtschaftsgebäuden übernommen.Beim Erdgeschoss handelt es sich im Wesentlichen um einen Neubau.Das Gebäude wurde in Massivbauweise errichtet.Das Dach wurde als Satteldach ausgeführt. Die Dachdeckung erfolgt mittels Bramac Ziegel.An der Fassade wurde in Wärmedämmverbundsystem ausgeführt.Die Erschließung der Kellerflächen erfolgt von der Südseite.Die Erschließung der Erdgeschossflächen erfolgt von der Nordseite über eine außenliegende Stiege. Eine Innenliegende Erschließung wurde nicht ausgeführt.Die Fenster wurden als Kunststofffenster mit Isolierverglasung ausgeführt. Ein außenliegender Sonnenschutz wurde nur vereinzelt über Rollläden ausgeführt.Die Erschließung des Kellergeschosses erfolgt jeweils direkt über die südlich angrenzenden Freiflächen.Das Kellergeschoss umfasst eine Garage einen Wirtschaftsraum und einen Kellerraum. Zusätzlich wird der Bereich unter dem Erdgeschoss Balkon als Autoabstellplatz genutzt.Die Garage weist einen Estrichboden auf. Die Zufahrt & der Zugang erfolgen über ein Rolltor.Der Wirtschaftsraum ist als Aufenthaltsraumqualität ausgeführt. Im hinteren Bereich ist die Haustechnik in einem abgetrennten Raum situiert. Im Techniktraum wurde auch ein Handwaschbecken und ein WC ausgeführt.Der Boden wurde beschichtet. Die Innenwände sind verputzt und weiß ausgemalen.Der Kellerraum wird als Abstellfläche genutzt. Die Geschossdecke ist in diesem Bereich als Gewölbedecke ausgeführt. Die Wand und Deckenflächen weisen nur mehr teilweise einen Verputzt auf. Der Boden ist überwiegend als Betonplatte ausgeführt.Der Zugang zum Erdgeschoss erfolgt über eine witterungsgeschützte Außen Stiege an der Nordseite der Liegenschaft.Das Erdgeschoss umfasst einen Vorraum, ein WC, ein Badezimmer, ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer sowie den Wohn- Essbereich. Weiters ist dem Wohnessbereich an der Westseite ein Balkon vorgelagert.Zusätzlich ist eine Doppelgarage nordseitig an das Wohngebäude angebaut.Das Schlafzimmer konnte im Zuge der Befundaufnahme nicht besichtigt werden.Die Bodenflächen wurden überwiegend als Laminatboden ausgeführt. In den Nassräumen sind die Böden und teilweise die Wandflächen verfließt.Die Innentüren sind als Holztüren ausgeführt, welche an Holzzargen angeschlagen sind.Im Badezimmer sind die erforderlichen Sanitäreinrichtungsgegenstände vorhanden. Mehrfamilienwohnhaus Neusitzstraße 15aGemäß den Erhebungen des Sachverständigen konnte bei der Bau- und Anlagenbehörde sowie beim Stadtarchiv kein vollständiger Bauakt für das Gebäude Neusitzstraße 15a aufgefunden werden. Im Zuge der Erhebungen konnten lediglich ein Kanalakt sowie ein Verwaltungsakt der Bau- und Anlagenbehörde erhoben werden. Aus diesem geht hervor, dass mit Bescheid vom 07.07.1999 die Benützung des unterkellerten, eingeschossigen landwirtschaftlichen Wohngebäudes aufgrund bestehender baurechtlicher Mängel untersagt wurde.Mit Bescheid vom 05.07.2004 wurde unter anderem die Schaffung von zwei zusätzlichen Wohneinheiten im Kellergeschoss baubehördlich bewilligt, wobei vor deren Benützung die Erteilung einer Benützungsbewilligung erforderlich war. Ein Nachweis über die Umsetzung dieser Baubewilligung bzw. die Erteilung einer entsprechenden Benützungsbewilligung konnte nicht erhoben werden. Vielmehr geht aus dem Verwaltungsakt hervor, dass die behördlich verfügte Benützungsuntersagung weiterhin aufrecht vollstreckt wurde; zuletzt wurde mit Bescheid vom 28.07.2025 wegen Nichterfüllung der Verpflichtung eine Zwangsstrafe verhängt und eine weitere Zwangsstrafe angedroht. Die baurechtliche Konsens- und Benützungssituation des Gebäudes ist daher zum Bewertungsstichtag als nicht abschließend geklärt anzusehen.Das Gebäude umfasst ein Kellergeschoss und ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss.Das Gebäude wurde in Massivbauweise errichtet.Das Dach wurde als Walmdach ausgeführt. Die Dachdeckung erfolgt mittels Eternitschindel.Die Fassade ist verputz ein Wärmedämmverbundsystem gelangte nicht zur Ausführung.Die Erschließung der Kellerflächen erfolgt von der Südseite.Die Erschließung der Erdgeschossflächen erfolgt von der Nordseite über eine außenliegende Stiege. Eine Innenliegende Erschließung wurde nicht ausgeführt.Die Fenster wurden als Holzfenster ausgeführt. Als Sonnschutz dienen Großteiles Fensterbalken.Das Kellergeschoss wird über die Ostseite direkt von den angrenzenden Freiflächen erschlossen. Die innenliegende Kellerstiege wurde abgemauert kann nicht mehr benutzt werden.Das Kellergeschoss ist unterteilt in ein Büro, welches im Zuge der Befundaufnahme nicht besichtigt werden konnten.Eine Wohnung an der Südwestseite, welche einen Vorraum, ein Bad eine Wohnküche und ein Schlafzimmer umfasst.Einen Lager- /Technikbereich welcher zum Zeitpunkt der Befundaufnahme als Arbeiterwohnstätte genutzt wurde und ein Vorraum eine Küche, einen Technikraum, ein WC und ein Lager umfasst.Weiters ein Lager mit angeschlossenem Kühlhaus.Wie angeführt konnte die südostseitige Bürofläche nicht besichtigt werden.Es wird unterstellt, dass diese eine ähnliche Qualität wie die angeschlossene Wohnung aufweist.Die südwestseitige Wohnung umfasst einen Vorraum, ein Bad eine Wohnküche und ein Schlafzimmer.Der Vorraum, das Bad und die Wohnküche wurden verfliest. Im Schlafzimmer gelangte ein Parkettboden zur Ausführung.Die Innentüren sind als Holztüren, welche an Holzzargen angeschlagen sind, ausgeführt.Die Wände sind mit Ausnahme des Badezimmers, welches verfliest wurde, verputzt und gemalen.Die nordwestseitig gelegene Arbeiterwohnung umfasst einen Vorraum, eine Küche, einen Technikraum, ein WC und ein Lager.Festzuhalten wäre hierzu, dass diese Bereiche mangels natürlicher Belichtung nicht als Aufenthaltsräume geeignet sind.Die Bodenflächen sind mit Ausnahme des Lagers verfliest.Im Lager wurde der Boden als Estrich ausgeführt.Die Wandflächen sind überwiegend verputzt und gemalen und teilweise verfliest.Die Innentüren sind überwiegend als Blechtüren, welche an Stahlzargen angeschlagen sind, ausgeführt.Die nordöstlich gelegene Lagerfläche mit angeschlossenem Kühlhaus wurde verfliest.Der Zugang zum Erdgeschoss erfolgt an der Nordseite der Liegenschaft.Über einen zentralen Vorraum werden 2 Wohnungen erschlossen.Zusätzlich wir vom Vorraum aus ein WC erschlossen.Die größere Westseitige Wohnung umfasst einen Vorraum, eine Wohnküche mit einer Speis, zwei Schlafzimmer, eine Schrankraum, ein Badezimmer und ein Abstellraum. Dem Wohnzimmer ist zusätzlich ein Balkon vorgelagert.Der Vorraum und das Bad wurden verfliest. In den Wohnbereichen gelangte ein Parkettboden zur Ausführung.Die Innentüren sind als Holztüren, welche an Holzzargen angeschlagen sind, ausgeführt.Die Wände sind mit Ausnahme des Badezimmers, welches überwiegend verfliest wurde, verputzt und gemalen.Im Badezimmer sind die erforderlichen Sanitäreinrichtungsgegenstände vorhanden. Die ostseitige kleinere Wohnung umfasst einen Vorraum, ein Bad und eine Wohnküche.Im Vorraum sowie dem Wohnbereich gelangte in Parkettboden zur Ausführung. Im Badezimmer wurden die Böden und Wandflächen verfliest.Die restlichen Wandflächen wurden verputz und gemalen.Die Innentüren sind als Holztüren, welche an Holzzargen angeschlagen sind, ausgeführt.Im Badezimmer sind die erforderlichen Sanitäreinrichtungsgegenstände vorhanden. Der Zugang zum Dachgeschoss erfolgt über die Ostseite der Liegenschaft.Das Dachgeschoss wird über eine ausschließlich für das Dachgeschoss nutzbare innenliegende Stiege erschlossen.Das Dachgeschoss umfasst eine Wohnung.Die Wohnung umfasst neben dem Stiegenaufgang einen Vorraum, eine großzügige Wohnküche samt vorgelagertem Balkon und Abstellraum, ein WC, ein Arbeitszimmer, ein Schlafzimmer, ein Badezimmer sowie zwei weitere Schlafzimmer.Die Stiege wurde in Massivbauweise errichtet und verfliest.In den Wohnbereichen gelangte überwiegend ein Laminatboden zur Ausführung. Teilweise wurde ein Holzdielenboden ausgeführt.Die Innentüren sind als Holztüren, welche an Holzzargen angeschlagen sind, ausgeführt. Die Nassräume wurden verfliest.Die Wände sind mit Ausnahme des Badezimmers, teilweise verfliest wurde, verputzt und gemalen.Im Badezimmer sind die erforderlichen Sanitäreinrichtungsgegenstände vorhanden. Hinsichtlich der Bestandsverhältnisse wird auf das Langgutachten verwiesen!Heizhaus und HackgutlagerFür die Errichtung des Hackgutlagers mit integriertem Heizraum und Lagerfläche für landwirtschaftliche Geräte liegt eine Baubewilligung GZ A17-109668/2015/0006 vom 19.11.2015 vor.Ebenfalls liegt eine Fertigstellungsanzeige mit Eingangsvermerk vom 13.09.2017 vor.Die eingeschossige Lagerhalle wurde in Holz-Skelettbauweise errichtet. Das Fundament wurde als Plattenfundament ausgeführt.Das Dach wurde als Satteldach mit Trapezblechdeckung ausgeführt.Die Belichtung erfolgt über Lichtbänder/Fensterbänder im oberen Wandbereich. Die Erschließung erfolgt über mehrere großformatige Sektionaltore mit integrierten Gehtüren.Das Heizhaus umfasst einen Vorplatz einen Heizraum, ein Hackgutlager sowie ein Lager für Landwirtschaftliche Geräte.