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Einfamilienhaus
in 8621 Thörl

Fölz 104


Beschreibung

Im Grundbuchsauzug vom 09. März 2026 ist eine Gesamtgrundstücksfläche von 1.137 m² ausgewiesen. Die zur EZ 162, KG 60013 Fölz, gehörigen Grundstücke sind im gültigen Flächenwidmungsplan 1.00 i.d.g.F der Marktgemeinde Thörl als reines Wohngebiet (WR) mit einer Bebauungsdichte von 0,2 – 0,6 ausgewiesen. Festgehalten wird, dass der westlich gelegene Teil des Grundstückes 451/13 in einer Fläche von ca. 300 m² als Freiland (LF) ausgewiesen ist. Das Grundstück 451/13 liegt mit dem als Freifläche gewidmeten Anteil von ca. 300 m² in der roten Zone. Der restliche Teil des Grundstückes 451/13, sowie das Grundstück .164, liegen in der gelben Zone. Das Grundstück .206 liegt nicht im Hochwassergefahrenbereich.Das zur Bewertung stehende Wohnhaus wurde mit Bescheid der Marktgemeinde Thörl, Zahl 135-00-605/60, vom 25. Juli 1960 baubewilligt. Grundlage bildete die Einreichplanung – Punkt 3.1.3.5. des Gutachtens –, welche um einen an der Südseite gelegenen Balkon ergänzt wurde. Mit Bescheid der Marktgemeinde Thörl, Zahl: 153-00-1961/61, vom 10. November wurde die planmäßige Ausführung bestätigt und die Benützungsbewilligung erteilt. Festgehalten wird, dass in der Niederschrift zur Bau-Endbeschau vom 09. November 1961 festgehalten ist, dass der im Einreichplan festgehaltene Grundriss spiegelverkehrt ausgeführt wurde.Das Haus wurde in Massivbauweise errichtet und verfügt über einen Keller, Erdgeschoß, sowie ausgebautes Dachgeschoß, Das Dach ist als Satteldach ausgeführt, welches mit Eternitplatten gedeckt ist. Die Außenwände des Kellers sind in Beton errichtet, die Zwischenwände sind mit Ziegel ausgeführt. Die Geschoßdecke sind betoniert, die Außenwände mit 25 cm Hohlblockziegel errichtet. Die Beheizung des Objektes erfolgt mit einer Festbrennstoffheizung, welche im Jahre 1997 um eine vollautomatische Ölheizung mit Öllagerraum ergänzt wurde. Hinsichtlich der Funktionsfähigkeit beider Anlagen können keine Angaben gemacht werden.An der Nordostseite des Hauses wurde ein Windfang angebaut, an der Nordwestseite wurde eine Garage mit Abstellraum in Massivbauweise angebaut, wobei jedoch diesbezüglich keine Bewilligungen vorliegen. Aufgrund der Ausgestaltung und Bauführung, sowie dem äußeren Erscheinungsbild ist jedoch davon auszugehen, dass diese zusätzlichen Bauteile vor 1995 angebaut wurden.Es wird somit von rechtmäßigem Bestand der baulichen Anlagen ausgegangen.Hinsichtlich der Detailbeschreibung wird auf die Punkte 3.1.3.2 und 3.1.3.3 verwiesen.Festgehalten wird, dass sich das Bewertungsobjekt im Wesentlichen in seinem ursprünglichen Zustand befindet. Teilweise wurden einzelne Fenster modernisiert, Großteiles findet sich jedoch die Ausstattung wie diese ursprünglich bestanden hat. Im Jahr 1974 wurde der Bau einer Garage baubewilligt, welche im Jahre 1981 benützungsbewilligt wurde. Die Garage wurde an eine bereits bestehende Garage angebaut. Die Errichtung erfolgte in Massivbauweise mit einfacher Dachkonstruktion aus Holz mit Eindeckung aus Welleternit. Zusätzlich bestehen noch insgesamt drei Holzhütten, wobei diese als Lagerräume und Werkstätten ausgestaltet sind.

Gerichtliche Informationen

Gericht
Aktenzeichen 600 5 E 1/26v
Versteigerungsort Bezirksgericht Bruck an der Mur, Saal II/EG
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Schätzwert 115 000,00 €
Vadium 11 500,00 €
Geringstes Gebot 57 500,00 €
Versteigerungstermin

am 24.07.2026

um 07:00 Uhr