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Einfamilienhaus
in 8750 Judenburg

Auerling 19


Beschreibung

Die Bewertungsliegenschaft befindet sich ca. 2,5 km südlich der Bezirkshauptstadt Judenburg in der Katastralgemeinde Reifling in einer peripheren und ländlich geprägten Umgebung.Die Liegenschaft gliedert sich in ein "Wohnhaus - Altbestand" sowie einen im Jahr 2016 errichteten, eingeschossigen Zubau.Zustand:Der „Wohnhaus Altbestand“ wurde augenscheinlich in einem einfachen bis durchschnittlichen Ausführungsstandard errichtet. Umfangreichere Instandhaltungsarbeiten erfolgten letztmalig im Jahr 2016 mit Installation der neuen Heizanlage bzw. vormals in den 1990er Jahren mit Tausch der Fenster bzw. der Dachsanierung (Kaltdach). Im Jahr 2017 wurde das Objekt teils optisch saniert, ist jedoch seit ca. 8 Jahren leer stehend.Der Zubau wurde beginnend im Jahr 2016 errichtet und präsentiert sich in einem devastierten und verschmutzen Gesamtzustand. Im Außenbereich ist Fertigstellungsbedarf (Anschlussbereiche Fassade / Dach).An den Fensterrahmen und -flügeln bzw. in den Laibungsbereichen sowie im Übergangsbereich Decke/Wand zeigt sich schwarzer Schimmelpilzbefall; diese Schadensbilder sind offensichtlich auf mangelnde Durchlüftung bzw. der entstandenen Kondensatproblematik zurückzuführen.Grundstück 598/2 und 610/5 mit insgesamt 5.738 m², bebaut mit einem Wohnhaus samtZubau (Anmerkung: Der Zubau wurde vom Sohn sowie der Schwiegertochter derverpflichteten Partei errichtet; die Frage, ob ein Superädifikat vorliegt ist nicht imRahmen des Versteigerungsverfahrens zu beurteilen! Die Bewertung erfolgt alsGesamteinheit); ein Energieausweis im Sinne des EAVG konnte für das Gebäude nichterhoben werden; die Grundstücke sind nicht im Altlasten- und Verdachtsflächenkatasterverzeichnet; die Grundstücke sind nicht im Grenzkataster verzeichnet (keine Verbindlichkeitvon Grenzen und Größe); im Flächenwidmungsplan vorwiegend im Freiland auswiesen,Teilflächen sind als Verkehrsfläche bzw. Wald gewidmet; aufgrund des von Südwest nachNordost tangierenden Gerinne des „Pfingstnerbaches“ ist eine teilweise Ausweisung in dergelben bzw. roten Gefahrenzone für Hochwasser verzeichnet; die Grundstücke sindinsgesamt mehrwinkelig sowie von Südwest nach Nordost abschüssig konfiguriert und mitdem Wohnhaus mit Zubau, einem Nebengebäude bzw. div. Hütten und Verschlägen(„Verhüttelung“) bebaut; laut HORA-Pass Abfrage hohes Risiko für Hagel und Hochwasser;Aufschließung: Wasserversorgung durch private Quellversorgung (genaue Situierungunbekannt), öffentliche Energieversorgung, öffentlicher KanalanschlussZum Wohnhaus samt Zubau:Das Wohnhaus – Altbestand wurde beginnend im Jahr 1959 in Massivbauweise mit Unter-,Ober- und ausgebautem Dachgeschoß errichtet (Baubewilligung für die Errichtung einesEinfamilienwohnhauses vom 02.09.1959 Benützungsbewilligung vom 05.09.1963); ostseitig istein überdachter Stellplatzbereich mit darüber liegender Terrasse angebaut (Errichtung 2016;keine baubehördlichen Unterlagen aufliegend); im Jahr 2016 erfolgte der Zubau eineseingeschoßigen Massivgebäudebestandes, welcher im Süden an das Wohnhaus angebaut ist(Baubewilligung für die Errichtung eines Zubaus beim bestehenden Einfamilienwohnhaussowie einer Geländeveränderung vom 05.07.2016; Benützungsbewilligung bis dato nichtaufliegend (fehlendes Elektro-Attest); Altbestand ist seit rund 9 Jahren leer stehendZur Aufteilung:Untergeschoß „Wohnhaus Altbestand“ sowie Zubau:Altbestand - Raumhöhe ca. 2,18 m; Zubau - Raumhöhe ca. 2,42 m Die Einheiten sind jeweilsüber Außenzugänge begehbar; eine interne Verbindung ist nicht gegeben. Im Zugangsbereichdes Untergeschosses Altbestand ist ein überdachter Stellplatzbereich mit darüberliegenderTerrasse ausgeführt (Nutzfläche Stellplatz ca. 25 m²).Erdgeschoss „WH Altbestand“: Raumhöhe ca. 2,46 mDachgeschoß „WH Altbestand“:Raumhöhe ca. 2,45 m, der Außenwandbereich ist teils mit Mansarden ausgeführt,Kniestockhöhe ca. 1,30 mDachraum:Der Dachraum ist über eine Einschubstiege vom Vorraum des DG begehbar (keineBesichtigung durchgeführt)Erhaltungszustand:Wohnhaus Altbestand:Der „Wohnhaus Altbestand“ wurde augenscheinlich in einem einfachen bis durchschnittlichenAusführungsstandard errichtet. Umfangreichere Instandhaltungsarbeiten erfolgten letztmaligim Jahr 2016 mit Installation der neuen Heizanlage bzw. vormals in den 1990er Jahren mitTausch der Fenster bzw. der Dachsanierung (Kaltdach). Im Jahr 2017 wurde das Objekt teilsoptisch saniert, ist jedoch seit ca. 8 Jahren leerstehend. Die zum Teil vormals durchgeführtenInstandhaltungsarbeiten erfolgten zum Teil in eher minderwertiger Ausführungsqualität.Insgesamt ist von einem veralteten (verwahrlosten) Gesamtzustand zu sprechen.Zubau:Der Zubau wurde beginnend im Jahr 2016 errichtet und präsentiert sich in einem devastiertenund verschmutzen Gesamtzustand. Im Außenbereich ist Fertigstellungsbedarf(Anschlussbereiche Fassade / Dach). An den Fensterrahmen und -flügeln bzw. in denLaibungsbereichen sowie im Übergangsbereich Decke/Wand zeigt sich schwarzerSchimmelpilzbefall; diese Schadensbilder sind offensichtlich auf mangelnde Durchlüftung bzw.der entstandenen Kondensatproblematik zurückzuführen. Im Zimmer desWohnungsgebrauchsberechtigten sind massive Verschmutzungen an den Wänden(Vergilbungen durch Nikotin, etc.) bzw. ein massiv verdreckter Sanitärbereich gegeben.Nebengebäude:Es handelt sich um einen veralteten Baukörper (teils 2-geschoßig) in gemischter Bauweise mitSatteldach und Trapezblechdeckung. Zustand: teilweise baufällig bzw. bedingt brauchbarNutzfläche: gesamt ca. 100 m², überdachter Hühnerstall: Nutzfläche ca. 80 m², abbruchreifdiv. Hütten, Flugdach: abbruchreife Bestände

Gerichtliche Informationen

Gericht
Aktenzeichen 650 11 E 49/25t
Versteigerungsort Bezirksgericht Judenburg, Verhandlungssaal 101
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Schätzwert 200 000,00 €
Vadium 20 000,00 €
Geringstes Gebot 180 000,00 €
Versteigerungstermin

am 05.08.2026

um 07:30 Uhr