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Mietwohnhaus
in 1120 Wien

Ratschkygasse 6 ident Tanbruckgasse 7


Beschreibung

Bei der bewertungsgegenständlichen Liegenschaft handelt es sich um ein klassisches Wiener Zinshaus der Gründerzeit, Eckhaus, unterkellert, Geschäfts- und Wohnflächen im Erdgeschoss, darüber zwei Vollgeschosse und ein nicht ausgebauter Dachboden, sowie ein eingeschoßiges Hofgebäude.Die Erschließung erfolgt von der Straße über einzweiflügeliges Holztor mit Oberlichte in einen Durchgangzum Hof, von dort links abgehend der Zugang zumStiegenhaus in Form einer einläufig halbgewendeltenTreppe; es ist kein Lift vorhanden.Die Ausstattung der Allgemeinflächen mit keramischen Bodenbelägen, Malerei und stellenweise außenliegenden Versorgungsleitungen ist eher unterdurchschnittlich; der Erhaltungszustand ist sanierungsbedürftig; es konnten jedoch keine wesentlichen strukturellen oder mechanische Schäden festgestellt werden.Der Keller weist ebenso wie das Hofgebäude und untereTeile der Fassade die für ein Wiener Zinshaus derGründerzeit typischen Durchfeuchtungen auf.Die Beheizung erfolgt mittels Gasetagenheizungen.Das Dach ist als Satteldach ausgeführt.Im Innenhof befinden sich Abstellplätze für die Müllgefäße,sowie ein kleines Hofgebäude.Die Nutzfläche beträgt 699 m² (Wohnungen (531 m²) undGewerbeflächen (168 m²)).Der Bau- und Erhaltungszustand des gegenständlichenGebäudes ist als "mittel" zu qualifizieren.Die Liegenschaft ist überwiegend (hauptsächlich befristet)vermietet und unterliegt dem Mietrechtsgesetz.Es bestehen Abgaben-Rückstände (Abfallwirtschaft,Wasser/Abwassergebühren) (zum Stichtag 18.11.2025€ 53.316,63).Aus dem Bauakt bei der MA 37 - Baupolizei ergibt sichFolgendes:- mit Bescheid MA37/1009055-2025-1 vom 24.09.2025wurde ein Bauauftrag hinsichtlich schadhaftem Verputz ander Fassade, sowie fehlender Verglasung erlassen.- mit Bescheid MA37/206439-2020-1 vom 21.04.2021wurde die Bewilligung zu Umbau, Zubau, Abtragung undAufstockung mit Dachgeschoßzubau erlassen.- Ein ursprünglicher Baubescheid aus der Errichtungszeitdes Gebäudes konnte dem Bauakt nicht entnommenwerden; es gibt nur Korrespondenz betreffendAdaptierungen in Bestand vom 07.11.1905.Im übrigen wird auf das Sachverständigengutachten samt Ergänzungsgutachten verwiesen, das zum Bewertungsstichtag 18.11.2025 erstellt wurde.Lasten:Ohne Anrechnung auf das Meistbot sind zu übernehmen:allfällige Rückstände an Steuern und öffentlichen Abgaben.Allenfalls nicht in der Verteilungsmasse Deckung findende und durch ein Vorzugspfandrecht nach § 27 WEG besicherte Forderungen.

Gerichtliche Informationen

Gericht
Aktenzeichen 081 15 E 15/26z
Versteigerungsort 1120 Wien, Schönbrunner Straße 222-228/3/5/Saal D; Eingang Ruckergasse
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Schätzwert 2 090 000,00 €
Vadium 209 000,00 €
Geringstes Gebot 1 045 000,00 €
Versteigerungstermin

am 19.11.2026

um 11:00 Uhr