Schätzwert: 89,400.00 €
Vadium: 8,940.00 €
Geringstes Gebot: 79,000.00 €
Beschreibung:
Das bewertungsgegenständliche Objekt befindet sich im nordöstlichen Teil von Hainburg an der Donau, nördlich des Landesklinikums Hainburg sowie des Schlossbergs mit der Burgruine Hainburg und östlich der Donau sowie nördlich der Ortsdurchfahrt B9 in der Braunsbergsiedlung 8, die eine Eckparzelle darstellt.Die gegenständliche Eckparzelle besteht aus einem Grundstück und stellt eine unregelmäßig geschnittene, annähernd trapezförmige und zur Straße spitz zulaufende, nach Süden abfallende Fläche dar. Das Grundstück Nr. 1080/19 ist mit einem nicht unterkellerten, an der nördlichen und östlichen Grundstücksgrenze angrenzenden, eingeschossigen Einfamilienhaus bebaut. Es handelt sich um ein erhaltenswertes Gebäude im Grünland (Geb 14) mit einer bebauten Fläche von ca. 40 % gemäß Grundbuch, das sich bereits hinter der Siedlungsgrenze (siehe rote Linie im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan im Langgutachten) befindet.Das Baujahr des Gebäudes ist unbekannt, im Bauakt liegt lediglich die Baubewilligung des Zubaus aus den 1970er Jahren. Im Jahre 2018 wurde im Rahmen der Erhebung das Gebäude zum erhaltenswerten Gebäude im Grünland erklärt. Man betritt die Liegenschaft durch eine einfache Einfriedung. Eine Zufahrt auf das Grundstück ist aktuell nicht vorhanden. Im Vorgartenbereich befinden sich einige ältere Thujen, das Grundstück ist bestockt und mit einigen Sträuchern bewachsen. Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet und ist nicht unterkellert. Aufgrund der Topografie (s. Profildarstellung) verfügen einige Zimmer lediglich überkleine Fenster in Form von Lichtschächten, wodurch die Wohnraumqualität deutlich reduziert ist. Links neben dem Haus befinden sich Stallräumlichkeiten für Kleintiere (Kaninchen) und Schweine in einfacher Holzkonstruktion bzw. aus unverputzten Schalsteinen.Auf dem Grundstück befindet sich ein Hochbeet sowie ein älterer kleiner Folienteich,weitere kleine Flächen wurden offensichtlich zum Anbau von Gemüse verwendet. Mitten durch das Grundstück verläuft eine niedrige Mauer aus Betonschalsteinen.Die gesamte Liegenschaft ist sehr ungepflegt. Auf der Fassade an dem seitlichen Wegrechts sind Putzabplatzungen feststellbar. Im oberen Bereich ist die Fassade auch teilweise nicht verputzt. Das Haus befindet sich in einem unterdurchschnittlichen Zustand und weist sowohl Instandhaltungs- und Instandsetzungsrückstau als auch Modernisierungsbedarf auf. Alle Oberflächenbeschichtungen (Wände und Bodenbeläge) haben das Ende der Lebensdauer erreicht, sind stark beschädigt und abgenutzt. In einigen Räumlichkeiten, insbesondere im Vorzimmer, ist Schimmelbefall ersichtlich. Bei den erdberührenden Außenwänden ist von einem erhöhten Risiko unzureichender oder altersbedingt beeinträchtigter Abdichtungssysteme auszugehen. Infolgedessen kann es zu kapillar aufsteigender Feuchtigkeit sowie zu damit verbundenen bauphysikalischen Beeinträchtigungen kommen.Potenzielle Feuchtigkeitseinträge schädigen langfristig die Bausubstanz und können den Sanierungsbedarf erhöhen. Die Grundrisse entsprechen nicht den bei der Baubehörde vorhandenen Plänen und erfüllen nicht die aktuellen Anforderungen des Immobilienmarktes.Einige Lösungen im Haus sind nur provisorisch. Die Innenräumlichkeiten sind nicht gepflegt und stark verschmutzt.Der im vorderen Bereich des Grundstücks befindliche Aufstellpool ist ebenfalls stark verschmutzt. Die Stallungen sind unfachmännisch errichtet und sehr einfach ausgeführt.Die Gartenfläche ist ungepflegt und teilweise zugewuchert.
Gericht:
Aktenzeichen: 050 3 E 2547/25x
Versteigerungstermin:
am 17.03.2026 um 12:30 Uhr
Versteigerungsort: Bezirksgericht Bruck an der Leitha, Wienergasse 3, 1.OG, Verhandlungssaal A
Kategorie(n): Häuser
PLZ/Ort: 2410 Hainburg an der Donau
Weitere Zwangsversteigerungen im Bezirk Bruck an der Leitha ansehen