Beim bewertungsgegenständlichen Gebäude handelt es sich um ein unterkellertes, fünfgeschossiges Mietwohnhaus des Bautyps „Miethaus der Gründerzeit – Seitenflügelhaus“, das ursprünglich in den Jahren um 1904 errichtet wurde. Der Dachboden ist nicht ausgebaut bzw. wurde das Dach abgetragen und besteht dieses laut Aussage eines Mieters seit 2-3 Jahren nicht mehr.Im Jahr 2018 wurde ein Dachgeschossausbau bewilligt, im Jahr 2022 erfolgte ein Planwechsel. Bis dato wurden als augenscheinliche Baumaßnahme lediglich eine Abdichtungsebene geschaffen.Die Liegenschaft wird von der Romanogasse über eine einflügelige Alueingangstür mit Glaseinsatz erschlossen. Ein befestigter Durchgang führt einerseits zum Hof, über den die Kellerflächen erschlossen werden, andererseits zum allgemeinen Stiegenhaus bzw. zu den Objekten im Erdgeschoss. Das Gebäude befand sich am Tag der Befundaufnahme in einem durchschnittlichen, teils vernachlässigten Zustand. Die Böden in den allgemeinen Gangbereichen sowie das Stiegenhaus samt der Wandoberflächen sind augenscheinlich in einem vernachlässigten und sanierungsbedürftigen Zustand. Im Rahmen der 1. Befundaufnahme war ersichtlich, dass im Kellergeschoss eine überdurchschnittliche Feuchtigkeit und stehendes, übelriechendes Wasser – möglicherweise durch ein Kanalgebrechen – gegeben ist. Das Gebäude ist nicht auf der vom Bundesdenkmalamt veröffentlichten Liste der unbeweglichen und archäologischen Denkmale unter Denkmalschutz per Stand vom 30.06.2025 verzeichnet.
Gerichtliche Informationen
Gericht
Aktenzeichen082 25 E 38/25g
Versteigerungsort1020 Wien, Taborstr. 90-92, EG, Saal A
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