Das Gebäude wurde aufgrund der Baubewilligung aus dem Jahr 1934 errichtet. Gemäß mündlicher Auskunft der Eigentümer wurde das Gebäude nach 1945 hergestellt. Das Gebäude besteht aus einem Kellergeschoss, einem Erdgeschoss, einem Obergeschoss und einem unausgebauten Dachboden. Im Erdgeschoss und im Obergeschoss ist jeweils eine Wohneinheit vorhanden.Die Wohneinheiten bestehen jeweils aus einem Vorraum, einem WC, einem Bad, einer Küche, einem Wohnzimmer, einem Kabinett und einem weiteren Zimmer. Die Raumhöhe beträgt im Erdgeschoss rund 2,60m und im Obergeschoss rund 2,70m.Im Kellergeschoss ist ein Gang, fünf Kellerräume und eine Sauna vorhanden. In einem Kellerraum ist ein gasbefeuerter Heizkessel und ein 200 Liter Warmwasserspeicher vorhanden. Im ehemaligen Heizraum ist ein alter Ölheizkessel vorhanden. Die Raumhöhe beträgt im Kellergeschoss rund 2,15m.Das Wohnhaus ist in Massivbauweise errichtet, das Dach ist als Walmdach mit Ziegeleindeckung ausgebildet. Die Fassadenoberfläche ist verputzt, die Belichtung der Räume erfolgt im Erdgeschoss durch Holzkastenfenster und im Obergeschoss großteils durch Kunststofffenster. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt durch eine Gas-Zentralheizungsanlage, die raumseitige Wärmeabgabe erfolgt durch Rippen- bzw. Plattenheizkörper.Gartenseitig - an der südseitigen Grundgrenze - ist eine Garage errichtet. Die Garage ist in einfacher Bauweise mit Blechwänden und ostseitig mit Betonsteinen errichtet, das Dach ist als Pultdach ausgebildet.Der Garten ist begrünt und mit einzelnen Bäumen und Sträuchern bewachsen und weist einen teilweise ungepflegten Zustand auf.Die straßenseitige Einfriedung erfolgt durch einen Holzzaun, der Garten ist durch einen Maschendrahtzaun bzw. durch Grünhecken begrenzt.Das Gebäude ist möbliert, die Möblierung und das sonstige Inventar sind nicht Gegenstand der Bewertung.Das Gebäude ist in einem dem Alter entsprechend abgewohnten und abgenutzten Zustand vorhanden. Im Kellergeschoss sind Feuchteschäden an den Wänden vorhanden. Verputz- bzw. Feuchteschäden sind im Erdgeschoss im Bad an der Decke über der Badewanne sichtbar. Der Holzdachstuhl weist gemäß Auskunft der Eigentümer einen Schädlingsbefall auf.Bauwerksstatische und vermessungstechnische Überprüfungen sowie bautechnische und haustechnische Bauwerksüberprüfungen haben durch den Sachverständigen im Zuge der Befundaufnahme auftragsgemäß nicht stattgefunden (kein bautechnisches Gutachten), die Beschreibung der vorhandenen Bauausführungen erfolgte ausschließlich durch augenscheinliche Befundung des Gebäudebestandes (ohne Bauwerksöffnungen).
Gerichtliche Informationen
Gericht
Aktenzeichen013 24 E 20/26a
VersteigerungsortBEZIRKSGERICHT Fünfhaus, Gasgasse 1-7, 1150 Wien, Verhandlungssaal X (römisch zehn)
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